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Die rote Laterne hängt zu Recht in Delitzsch...

Die letzten Spiele am 04.02.2017 vor heimischer Kulisse unterstreichen die bisherige Trainings- und Spieltagsituation deutlich und festigen die Abstiegsposition in der Bezirksliga (GSVE I – TSV Rackwitz 0:3 (-18; -16; -12); GSVE I – SV Reudnitz II 0:3 (-12, -18, -17)).

Keine Woche ist es her, dass die Damen aus Delitzsch zu Gast beim TSV Leipzig 76 II waren, wo sie trotz einer sehr guten Leistung leider 3:0 verloren.

Obwohl krankheitsbedingt die ein oder andere nicht mittrainieren konnte, hofften die Gastgeberinnen am vergangenen Wochenende an die super Leistung der Vorwoche anknüpfen zu können und endlich den letzten Tabellenplatz wieder abgeben zu können. Um dies zu schaffen, mussten als erstes die Damen vom TSV Rackwitz geschlagen werden. Und auch ohne Kapitän Lisa Ottenz, die leider krank zuhause im Bett lag, erhofften sich die Loberstädterinnen viel. Mit einem kleinen Fehler bei der Startaufstellung, der zu Anfang nicht weiter störte, starteten die Delitzscherinnen sehr motiviert und mit ihrem Tagesziel im Hinterkopf in den ersten Satz. Dieser ging doch recht mühselig los und forderte bei einem Stand von 1:3 für Rackwitz schon die erste Auszeit. Nach einer kurzen Ansprache von Ersatzkapitän Marlen Dünisch sollte es neu motiviert und geordnet endlich in das Spiel gehen. Dies half leider nicht so viel, die Unsicherheit und die Startschwierigkeiten blieben bestehen. Es waren einfach zu viele eigene Fehler, die dem Gegner halfen, einen Punkt nach dem anderen zu machen. Also folgte Auszeit Nummer 2 bei einem Stand von 5:18 für den Gegner. Nicole Leißner, die auch wegen Krankheit nicht spielfähig war, versuchte als zusätzlicher Ersatz- Co-Coach, ebenfalls ihrer Mannschaft den ein oder anderen Ratschlag mitzugeben. Dies half nun doch und die Gastgeberinnen fingen an, sich an den Gegner ran zu kämpfen. Leider machten den Reckinnen viele Aufstellungsfehler einen Strich durch die Rechnung und so ging der erste Satz mit 18:25 für den TSV Rackwitz verloren.

Mit gewohnter Aufstellung sollte es im 2. Satz besser werden. Der Start verlief auch deutlich besser. Die beiden Mittelblockerinnen Marlen Dünisch und Cornelia Franke, die an diesem Spieltag als Ersatz- Mitte spielen musste, verschafften den ein oder anderen sehr starken Punkt, um an dem Gegner dran zu bleiben. Doch es schlichen sich einfach weiterhin zu viele eigene Fehler ein. Deshalb ging auch der 2. Satz an die Rackwitzer Damen.

Somit ging es in den 3. und letzten Satz gegen die Damen aus der Nachbarschaft. Auch hier zog es sich wie ein rotes Tuch durch den Satz. Die Damen aus Rackwitz machten ein gutes Spiel und es so den Delitzscherinnen sehr schwer, richtig ins Spiel zu kommen. So rannten die GSVE-lerinnen wieder den Punkten hinterher und verloren auch diesen Satz, mit müden 12 Punkten. Ein Dank geht an die Verstärkung aus der 2. Damenmannschaft von Jana Brauer, die ein gutes Spiel machte.

Somit hieß es in Spiel 2 gegen den SV Reudnitz II, die mit dem GSVE zusammen das Ende der Tabelle bestreiten, wenigstens da 3 Punkte zu holen und sich vor sie zu setzen. Auch für dieses Spiel wurde Verstärkung aus der 2. Damenmannschaft mit Anja Pfattheicher geholt. Mit einem neuen Plan sollte es mit 2 Zuspielern ins Rennen gehen. Doch mit wiederholten Startproblemen und reichlich Eigenfehlern wurde erneut den Punkten hinterhergerannt. Es kam sehr oft zu langen Ballwechseln, in denen die Delitzscherinnen sehr kämpften, um endlich den Gegner in die Knie zu zwingen. Leider sollte es an diesem Wochenende einfach nicht sein: die Loberstädterinnen konnten einfach diese langen Ballwechsel nicht für sich entscheiden. Und so gingen die Punkte fleißig auf das Konto der Reudnitzer Damen. Es half einfach nichts. Trotz harten Angriffen und ab und an einem glücklichen Händchen standen die Damen aus Reudnitz wie eine Wand im gegnerischen Feld und kratzten die Bälle vom Parkett. So verloren die Damen vom GSVE leider 12:25 im ersten Satz, 18:25 im zweiten Satz und 17:25 im dritten und letzten Satz des Tages.

Damit bleiben die GSVE Damen I weiterhin das Schlusslicht der Bezirksliga-Tabelle und sind dies nach der Leistung an diesem Wochenende auch zu Recht.

So muss weiter gehofft und gebangt werden, in den nächsten Spielen die notwendigen Punkte zu holen um endlich nach oben und somit weg von der 1. Bezirksklasse zu rutschen.

ChP

Für den GSVE spielten: Cornelia Franke, Christin Jähner, Marlen Dünisch, Ulrike Lajpert, Antonia Feig, Claudia Polz, Christin Pöhlmann, Jana Brauer und Anja Pfattheicher.