LVZ vom 04.12.2018 Im Schnellwaschgang aus der Schaffenskrise

Volleyball-Regionalliga: GSVE Delitzsch II feiert dritten Sieg

Der GSVE Delitzsch II hat sich im Schnellwaschgang aus der Krise gedroschen. Am Sonnabend beging der Volleyball-Regionalligist nach wochenlanger Schaffenskrise seinen dritten Saisonsieg, faltete Schlusslicht SV Tröbnitz binnen 63 Minuten 3:0 (25:21, 25:17, 25:20) zusammen. Damit klettert die Mannschaft pünktlich zur Halbzeit auf einen Nichtabstiegsplatz.

Trainer Sebastian Reichstein mühte sich anschließend, den Erfolg gegen die punktlosen Gäste einzuordnen: „Das war der richtige Gegner zur richtigen Zeit. Die haben sich erschreckend viele Eigenfehler geleistet.“ Trotzdem spazierten die Reserve-Recken nicht ohne Stolperer durch die Partie, der Rucksack namens Erfolglosigkeit drückte phasenweise auf den schmalen Schultern. „Wir hatten zwischendurch mentale Probleme und auch Tröbnitz schlägst du nicht mit einer Hand auf den Rücken gebunden“, sagte Reichstein.

Gerade Mitte des ersten Durchgangs zeigte sich, wie fragil das Delitzscher Gebilde momentan ist. Mit einer komfortablen Führung im Rücken reichten zwei Patzer, um das komplette Team ins Wanken zu bringen. Immerhin hielt sich die Truppe dann doch auf den Beinen, brachte den Satz ins Ziel und sammelte offenbar reichlich Selbstvertrauen. Anschließend spulte die zweite GSVE-Garde die Angelegenheit souverän herunter. Mit Ludwig Heinrich und Hannes Schindler bekamen junge Herren wichtige Einsatzminuten, die im Kampf um den Klassenerhalt noch wichtig werden können. Am Samstag kommt übrigens Spitzenreiter TU Dresden an den Lober. jd