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Pause kommt für GSVE II zur rechten Zeit

Volleyball-Regionalligistverliert deutlich in Dresden
         

Trainer Sebastian Reichstein instruiert seine Jungs. Foto: Alexander Prautzsch         

dresden/delitzsch. Zum Abschluss eines eigentlich so erfolgreichen Volleyball-Jahres sind die Regionalliga-Recken des GSVE Delitzsch II noch einmal unter die Räder gekommen. Beim Tabellenzweiten Dresdner SSV setzte es am Sonnabend eine 0:3-Pleite (23:25, 9:25, 19:25). Dennoch bleibt der Aufsteiger vorerst auf Nichtabstiegsplatz sieben und kann den Feiertagen durchaus besinnlich entgegen blicken.

 

Coach Sebastian Reichstein überraschte die Seinen mit einer nach Niederlagen eher ungewöhnlichen Maßnahme – der Trainer gab seinen Schützlingen eine Woche trainingsfrei. „Ich bin ganz froh, dass jetzt Pause ist. Die Saison schlaucht ganz schön, man merkt das höhere Pensum“, begründete Reichstein die kurzfristige Entscheidung. Im Gegensatz zur Sachenliga gibt es eine Etage weiter oben keine Doppelspieltage, sodass die Mannschaften beinahe wöchentlich auf dem Parkett stehen. Eine Umstellung, an die sich das junge Team vom Lober offenbar noch gewöhnen muss.

In Dresden freilich hätten die Delitzscher aller Wahrscheinlichkeit nach auch unter anderen Umständen nicht besser bestanden. Reichstein klebte dem Auftritt das Etikett „durchwachsen“ an. „Dresden hat verdient gewonnen, echt gut gespielt. Knackpunkt war aber der erste Satz, wer weiß, was passiert, wenn der anders läuft“, erklärte der Trainer.

Denn die jungen Herren vom Lober waren nach deutlichem Rückstand im Auftakt-Satz drauf und dran, dem Favoriten einen Schock zu versetzen. Die Gäste  lagen plötzlich vorn und konnten ihr Glück kaum fassen. Doch zwei individuelle Fehler bogen Abschnitt eins wieder gen SSV.

Von diesem Rückschlag erholte sich der GSVE nicht mehr. In Durchgang zwei brachte eine schier unendliche Aufschlagserie den Widerstand der Gäste gänzlich zum erliegen. Dresden stand seinerseits in der Annahme sehr stabil, zog das Spiel blendend auf und hatte schließlich wenig Mühe, den Sack schnell zuzubinden.

„Klar willst du nicht so verlieren, aber das war kein Spiel, an dem ich uns messe. Da hat mich die Niederlage in Leipzig wesentlich mehr geärgert“, sagte Reichstein und ergänzte mit Blick auf die Pause bis zum 6. Januar: „Unsere Ausgangslage könnte schlimmer sein. Die Moral stimmt. Der Charakter einer Mannschaft zeigt sich ja in beschissenen Situationen und wir haben weiter zusammen Spaß.“

Auf die Freude am Miteinander setzt der Coach im Advent ganz besonderes. Zusammen wird die Reserve wieder über den Leipziger Weihnachtsmarkt schlurfen und dabei diverse wärmende Getränke schlürfen. In der Woche vor dem Fest der Feste folgt dann das Weihnachtsturnier mit sämtlichen Teams des Vereins im Becker-Schächtelchen. Man besinnt sich also auf Besinnlichkeit.