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GSVE endlich wieder Herr im eigenen Haus

Delitzscher Zweitligavolleyballer souverän

Das tat gut. Die Gymnasialen haben den ersten Heimsieg der Saison eingefahren. Und das souverän. Glatt in drei Sätzen (25:14, 25:20, 25:17) wurden die Grünschnäbel vom Bodensee, darunter gleich vier Junioren-Nationalspieler, in die Jugendherberge nach Leipzig verabschiedet. Viel zu melden hatten die Volleyballtalente aus Baden-Württemberg in der Beckerhalle nicht. Bei den 15- bis 19-Jährigen, die in Friedrichshafen versuchen, die hohe Hürde für die Bundesliga zu nehmen, auch nicht verwunderlich.

„Die jugendliche Truppe kam zum richtigen Zeitpunkt“, lamentierte Björn Vanselow gar nicht erst lange rum. Der 21-Jährige zog am Sonnabend in der Delitzscher Schachtel souverän die Fäden im Zuspiel. Einzig blöd an der ganzen Sache: Lediglich eine klägliche Fanschar von
80 Zuschauern frönte der Leistungsschau der Zweitligavolleyballer vom Lober, die sich mit dem vierten Saisonsieg auf Platz acht schieben. „Das war eine ansprechende Leistung, wir hatten wieder Spaß auf dem Feld“, erklärte Vanselow den großen Unterschied zum Kreuzgang der vergangenen Wochen.

Dreimal war da der GSVE ohne Satzgewinn geknickt vom Feld geschlichen. „Ich werde nicht alles in den Dreck treten. Wir haben gegen Schwaig, Eltmann und Fellbach verloren. Das mit knappen Sätzen. Dabei haben wir zwei Neuzugänge so gut wie die ganze Zeit durchspielen lassen“, fasste Trainer Frank Pietzonka zusammen, der nach seiner Sperre wieder aus dem Dunkel des Kabinentrakts ins Hallenlicht durfte. Und da standen dieses Mal vor allem Vanselow und Tom Pietzonka im Mittelpunkt. Beide kommen sonst in der Regel von der Bank. Pietzonka junior scheint der Job bei der Polizei gut zu tun, so hoch stieg der 27-Jährige im Mittelblock noch nie. Und Vanselow zeigte, dass er solide den Ball verteilen kann, das Zusammenspiel passt.

„Ich hatte das Gefühl, dass die Mannschaft heute von Anfang an da war“, fasste der GSVE-Trainer die Partie zusammen. Lohn der Arbeit der vergangenen zwei Wochen im Training. Das soll intensiver sein, die Beteiligung besser. In den
Himmel wurde der Sieg freilich nicht gehoben. „Es war nicht überragend, aber solide. Ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte der Coach.

Der Spielverlauf ist schnell erzählt, am besten mit den Worten des Gäste-Coaches Adrian Pfleghar: „Wir standen von Anfang an im Aufschlag so unter Druck, dass wir nicht ins Spiel gekommen sind. Das war ein Ausrufezeichen und hat uns den Zahn gezogen.“

Erheiternd zudem: Die Spielkommentatoren Sebastian Reichstein und Anton Röthel. Sogar die Schiris mussten lachen, was das Duo am Mikro so verzapfte.

 

Quelle: LVZ - Regionalteil Delitzsch, 13.11.2017