Der Ligareport

 

Im Kreise der Hoffnung

 

Der Kreis schließt sich, die Saison der Zweitligavolleyballer neigt sich dem Ende zu. Zeit also, um mal richtig Tamtam zu machen. Zwei Spiele muss das Gros der Südstaffel noch absolvieren, dann dürfen die Schoner für eine gefühlte halbe Ewigkeit an den Nagel gehängt werden. Auch die Delitzscher Riesen, firmierend unter dem Kürzel GSVE, was soviel wie Gymnasialer Sportverein Ehrenberg heißt, haben die große Pauke ausgepackt. Am Sonnabend präsentieren sie sich im Becker-Karton letztmalig in der Spielzeit 2013/14 dem heimischen Publikum. 20 Uhr beginnt der Schabernack am Netz, der dieses Mal erst in den Puppen enden soll. Nicht etwa, weil die Loberstädter bis zur Morgendämmerung die Pille malträtieren wollen, sondern weil der Abend, an dem Durmersheimer zu Gast sind, zu einer ausschweifenden Party werden soll. Alles wird aufgefahren, Freibier, Cocktails und Musi aus der Konserve, serviert von DJ Marc. Zumindest mit einem deutlichen Sieg könnten sich die Delitzscher die Chance offen halten, noch auf Platz drei zu hüpfen. Da müsste bei den Herrschingern aber schon eine Menge schiefgehen. Die dürfen gleich zweimal am Wochenende ran. Erst muss Kempfenhausen abgewatscht werden, dann Stuttgart. Letztere haben anno 2014 wiederentdeckt, dass Spiele auch gewonnen werden können. Wahrscheinlich zu spät, denn sie hängen auf dem Abstiegsplatz fest, müssten schon ihre beiden letzten Auftritte gewinnen und ganz viel hoffen. Das brauchen die Leipziger nicht mehr, die könnten auch Pappkameraden aufs Feld stellen und die Bälle einwerfen. Vom ersten Platz kann der Meister nicht mehr verdrängt werden. In Dachau müssen die L.E. Volleys ran, zum Finale empfangen sie daheim Herrsching. Womit sich der Kreis schließt und die Hoffnung neues Leben nährt, dass die Gymnasialen vom Lober mit einem Paukenschlag in Schwaig auf Platz drei hüpfen. Heidewitzka, wär' das schön. Alexander Bley