GSVE fährt am Wochenende Achterbahn

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Delitzscher Volleyballer mit Sieg und Niederlage

Frankfurt/Kriftel. Pflichtaufgabe erfüllt, in der Kür dann aber stark geschwächelt. So könnte man das hessische Wochenende für den GSVE Delitzsch bezeichnen. Die Jungs vom Lober setzten sich nämlich am späten Sonnabend erst mit 3:1 (26:24, 25:19, 24:26, 25:17) beim Volleyball Internat Frankfurt durch, verloren dann aber am Sonntagnachmittag mit 0:3 (22:25, 21:25, 13:25) bei TuS Kriftel Volleyball.
Schon mit der Partie bei den jungen Frankfurtern konnte Coach Frank Pietzonka nicht komplett zufrieden sein, denn insgeheim hatte man gegen den noch sieglosen Tabellenletzten wohl eher ein souveränes 3:0 angepeilt. „Das war kein gutes Spiel vor fast leerer Kulisse“, meinte denn auch Pietzonka, „wir haben vor vielleicht zehn Zuschauern gespielt.“ Stimmung kam da naturgemäß eher wenig auf.
„Spitz“ lobte sein Team aber auch dafür, dass es meist eine ordentliche Differenz zwischen sich und den Gegner brachte. Nur im dritten Satz klappte das nicht, „da haben wir zwei, drei Fehler zu viel gemacht. Danach haben meine Jungs aber wieder die Kurve bekommen.“
In das Sonntagsspiel gingen die Delitzscher dann auch, um es zu gewinnen, wie Pietzonka ankündigte. Allein, das misslang völlig. Ohne Mittelblocker Philipp Maaß, dem es im Rücken zwickte, kamen die Gymnasialen beim Aufsteiger aus einem Vorort von Frankfurt überhaupt nicht zurecht und mussten sich bereits nach 1:22 Stunden Spieldauer geschlagen geben.
Damit konnte der GSVE auch dem L.E. Volleys e.V. keine Schützenhilfe leisten. Die Leipziger hatten ihrerseits am Sonnabend mit 0:3 gegen TGM Volley Gonsenheim verloren und rutschten durch den dreifachen Punktgewinn von Kriftel am Sonntag auf einen Abstiegsplatz. Darüber wird spätestens beim Derby am 22. März wohl noch zu reden sein. cdi

Im Bild: Felipe Glaser (rechts) und seine Truppe zeigen in Hessen zwei Gesichter.Foto: A. Prautzsch

LVZ Leipziger Volkszeitung, 24.02.2020