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Deutliche Steigerung
GSVE III unterliegt bei den Hornissen mit 0:3, behält den Kopf jedoch oben
Hinterher bleibt zwar lediglich ein nüchternes 0:3 auf dem Spielberichtsbogen, aber beim zweiten Saisonspiel der dritten Herrenmannschaft des GSVE sah Trainer Florian Pittschaft ein deutlich verbessertes Team im Vergleich zur Vorwoche.
Mit drei Änderungen in der Aufstellung- der in der Trainingswoche zuvor 16 Jahre alt gewordene Anton Röthel rückte auf die Außenposition, Thomas Kluge auf die Diagonale und Jan Philipp Krabel übte sich als Mittelblocker, begannen die YoungStars das zweite Spiel der Saison. Erneut hatte man es mit einen Bezirksligaabsteiger zu tun und erneut musste man in des Gegners Halle baggern und pritschen. Der SV Hohenprießnitz, in den eigenen vier Wänden immer bis in die gegelten Haarspitzen motiviert, wollte an diesem Tag beide Heimspiele gewinnen und trat dementsprechend konzentriert auf. „Wir konnten die Hornets ja in der letzten Woche sehen und in der Folge wussten wir schon ein wenig was auf uns zukommt. Erwartungsgemäß hatten wir in der Annahme viel weniger Probleme. Das lag daran, dass wir uns vorgenommen hatten Qualität in den ersten Ball zu bringen und zum anderen daran, dass Hopri in dem Element nicht übermäßig ist.“, so Pittschaft zum Gegner und der Grundeinstellung für die Partie.
Als Teilerfolg in Satz 1 verbuchten die Nachwuchssportler vom Lober den Antrag zur Auszeit, genommen von Gastgeber-Kapitän Stefan Riemer. Toni Röthel wusste diesen Moment einzuordnen: „Wenn wir als junges Team eine doch so erfahrene Mannschaft in der eigenen Halle dazu bewegen sich neu zu organisieren, dann ist das schon beachtlich.“ Am Ende stand der Satzerfolg jedoch auf Seiten der Hohenprießnitzer. In den folgenden zwei Sätzen zeichneten sich immer wieder Phasen mit Fehlerserien im Spiel der Delitzscher ab. Mit total veränderter Körpersprache und erhobenen Köpfen gelangte man trotzdem zurück zur anvisierten Spielidee und punktete ein ums andere Mal. Ein frei aufspielender Philipp Böttger sammelte die meisten gelungenen Aktionen für die YS.
Insgesamt ist die positive Entwicklung innerhalb von einer Woche das einzig relevante und der Maßstab für die folgende Trainingsarbeit. „Wir sind keineswegs unter die Räder gekommen, sondern haben für ein solches Ausbildungsteam normale Probleme. Jetzt haben wir viel Zeit an uns zu arbeiten und mit drei Heimspieltagen nacheinander auch richtig Motivation zu scoren.“, gibt der Übungsleiter den Fahrplan der nächsten Wochen vor. FP
Für den GSVE im Einsatz: Bayer, März (Z), Böttger, Röthel (AA), Kluge (D), Uhlmann, Krabel (MB)








