Teilen auf Facebook   Instagram   Als Favorit hinzufügen   Link verschicken   Druckansicht öffnen
 

Zweitligist rüstet nach: Beyer wird neuer Co-Trainer des GSVE Delitzsch


Der GSVE Delitzsch hat nach einem Jahr mit Paul Beyer wieder einen Co-Trainer. Doch nach den Abgängen von sieben Spielern fehlt es an dieser Front noch an Verstärkung.

Delitzsch. An der Spielerfront sieht es derzeit noch ziemlich mau aus beim GSVE Delitzsch. Nach den sieben Abgängen, die beim Derby in Leipzig verkündet wurden, gibt es aktuell noch keinen Zugang bei den Gymnasialen zu vermelden. Auch bei der Frage, ob Toptalent Pierre Clauss in der kommenden Saison in Delitzsch bleibt, konnte Coach Benedikt Bauer in dieser Woche noch keine endgültige Antwort geben – der 18-Jährige solle sich erstmal auf die anstehenden Abi-Prüfungen konzentrieren.

 

Junges, dynamisches Trainer-Team

 

Dafür bekommt der Übungsleiter endlich die erforderliche Unterstützung an die Seite gestellt. Nach dem Abschied von Olaf Pohlmann am Ende der Saison 2020/21 war die Co-Trainer-Stelle nämlich ein ganzes Jahr unbesetzt. Nun steht dafür mit Paul Beyer ein kompetenter Nachfolger bereit. Der 32-Jährige gebürtige Hallenser war nach seiner Spielerkarriere an der Saale zuletzt sechs Jahre lang bei den Drittliga-Frauen des USV Halle als Assistenztrainer aktiv. Dabei ist er Benedikt Bauer als engagierter Co aufgefallen, in den Vertragsgesprächen konnte man sich rasch einigen. „Damit haben wir für die nächste Saison ein junges, dynamisches Trainerteam beisammen“, freut sich “Bene“, der selbst erst 27 Jahre alt ist.

 

Die kommende Spielzeit wird übrigens laut Bauer am Wochenende 7./8. September starten und deutlich kürzer ausfallen als 2021/22, da die Staffelstärke wieder auf die regulären zwölf Teams reduziert wurde. Leidtragende sind die L.E. Volleys, weswegen es erstmals seit einer halben Ewigkeit mindestens für ein Jahr lang keine Derbys gegen die Gymnasialen geben wird. Derweil stellt der GSVE schon die Weichen für weitere Jahre in der 2. Bundesliga. Denn mit Erstligist Netzhoppers Königs Wusterhausen wurde ein erster Kontakt aufgenommen. Aus dem „freundlichen Austausch“ (O-Ton Bauer) könnte in fernerer Zukunft eine Kooperation erwachsen. Die Loberstädter wollen schließlich weiter ihren bisher erfolgreichen Weg mit der Ausbildung von Talenten gehen.

 

Von Christian Dittmar