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Zum Abschluss keine Bescherung: GSVE Delitzsch verliert in Hammelburg


Kein Sieg zum Jahresabschluss: Der GSVE Delitzsch verliert in Hammelburg mit 1:3 und lädt nun die Akkus für 2022 auf.

Delitzsch/Hammelburg. Es hat nicht ganz geklappt mit dem perfekten Jahresabschluss für den GSVE Delitzsch. Nach dem klaren Heimsieg gegen Kriftel zum Ende der Hinrunde vor einer Woche verloren die Jungs von Coach Benedikt Bauer am späten Sonnabend beim TV/DJK Hammelburg mit 1:3 (17:25, 25:21, 15:25, 16:25). Trotz der schwierigen Trainersuche im Sommer und dem Umbruch mit vielen Nachwuchsleuten beenden die Gymnasialen ein turbulentes Jahr auf dem mehr als achtbaren 7. Rang in der Tabelle der 2. Bundesliga Süd.

 

„Die waren in der Defensive an jedem Ball dran“

 

In Franken trafen die Loberstädter auf einen bärenstarken Gegner, der in der Abwehr kaum etwas zuließ. Dazu begingen die Gäste zu viele eigene Fehler. „Heute lief es einfach nicht bei uns, wir haben nicht unser Spiel aufs Feld gebracht“, konstatierte Bauer. Nur in Satz zwei zeigten die Nordsachsen, was sie in den vergangenen Wochen so stark machte.

 

Auch Kapitän Felipe Pardini Glaser, der zum wertvollsten Delitzscher gewählt wurde, sah in der konsequenten Abwehrleistung den Schlüssel für den Sieg der Hammelburger: „Die waren in der Defensive an jedem Ball dran und haben uns so das Leben schwer gemacht.“ Dennoch meinte der Deutsch-Brasilianer, dass es nicht das beste, aber auch nicht das schlechteste GSVE-Spiel der Saison gewesen sei.

 

Pardini Glaser fliegt nach Brasilien

 

Letztlich betonten sowohl Coach als auch Capitano, dass sie sich jetzt erstmal auf die längere Pause freuen. „Wir haben seit September durchgespielt, die Akkus sind leer“, so Bauer. Am Dienstag treffen sich noch einmal Spieler, Trainer und Vorstand zu einem Abschlusstraining und einem gemütlichen Beisammensein. Danach stehen die Festtage an, bevor es am 4. Januar mit dem ersten Training im Jahr 2022 weitergeht. Am 16. Januar steht dann das Duell mit dem Tabellennachbarn TSV Mühldorf in der Beckerschachtel an.

Bei all dem wird Pardini Glaser nicht dabei sein, der Zuspieler wird mit seiner Freundin in die brasilianische Heimat fliegen – zum ersten Mal seit zweieinhalb Jahren. „Da freue ich mich richtig drauf, die Menschen und die Natur dort vermisse ich schon sehr.“ Gegen Mühldorf wird der Blondschopf nicht spielen können, aber zumindest bei der folgenden Partie in Freiburg will er wieder zumindest im Kader sein. Und an der Fitness arbeiten will er in Brasilien auch. Natürlich stilecht am Strand.

 

Im Bild: Trainer Benedikt Bauer muss zwar eine Niederlage des GSVE Delitzsch mit ansehen, kann nach dem Umbruch aber trotzdem zufrieden mit dem Jahr 2021 sein. © Alexander Prautzsch

 

Quelle: LVZ, 20.12.2021