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Sachsenliga-Jet fliegt stabil


„GSVE III vs Motor Mickten und SV Reudnitz“

 

Delitzsch. Das Team des GSVE III punktet zuerst 3-fach und muss sich dann dem Ligaprimus nach langem Kampf im Tiebreak geschlagen geben. Der Blick auf’s Tableau sieht jedoch beide Mannschaften unverändert auf Platz 1 und 2. Der GSVE-Jet hat zwar ein bisschen an Höhe verloren, fliegt aber weiterhin sehr stabil. Mit 4 von 6 möglichen Punkten am letzten Heimspieltag gab’s eine solide Ausbeute, die an diesem Tage auch höher hätte ausfallen können. Dennoch kein Grund für Trübsal, da sich die Akteure um Coach Künzel durchaus im Soll sehen. Mit Motor Mickten und dem SV Reudnitz hatte man gestandene Teams dieser Spielklasse zu Gast, wobei es gerade Partie Nummer 2 in sich haben sollte.Die Begegnung mit Motor Mickten verlief zunächst ausgeglichen – immer mit einem leichten Vorteil für die Delitzscher. Dieser hauchdünne Vorsprung wurde zum Satzende hin egalisiert und das Momentum schien nun auf Seiten der Gäste zu liegen, die sich mit einem 2-Punkte-Vorsprung bereits auf der Siegerstraße wähnten. Mit vereinter Anstrengung der Gymnasialen konnte man den vermeintlich wichtigen ersten Satz aber doch noch mit 26:24 ins Ziel bringen. Diese Kraftanstrengung war womöglich noch in Kopf und Knochen, als Satz Nummer 2 längst begonnen hatte. Schnell bauten die Gäste ein Punktepolster auf und hielten die Hausherren auf Distanz. Der Motor wollte nicht so recht zünden und es lief schlichtweg nichts mehr zusammen. Der Verlust des ersten Satzes (mit 17:25) der laufenden Saison musste früher oder später kommen, aber auf diese Weise kam dies eher unerwartet. Der Karren musste nun wieder aus dem Dreck und die Reaktion der Mannschaft folgte prompt. Mit entsprechender Körpersprache und Steigerung in allen Elementen ließ man keine Zweifel am Ausgang dieses Spielabschnittes, ebenfalls deutlich mit 25:17, mehr zu. Gleiches Bild im 4. Satz – der Motor des GSVE lief rund während der Motor von Mickten nicht in die Gänge kommen wollte. Auch die Auszeiten beim 10:5 bzw. 17:7 konnten daran nichts mehr ändern. Mit 25:14 ging dieser letzte Abschnitt zusammen mit 3 weiteren Punkten für die Tabelle letztlich verdient an die Hausherren. Nach einer kleinen Verschnaufpause sollte dann das derzeitige Gipfeltreffen der Liga steigen. Der nach Höherem greifende SV Reudnitz untermauerte zu Beginn bereits seine Ambitionen Richtung eines möglichen Aufstiegs. Bis Mitte des Durchgangs konnten die Delitzscher noch Schritt halten, mussten die Gäste dann aber ziehen lassen und den Satz mit 16:25 abschreiben. Keineswegs eingeschüchtert berappelten sich die Akteure des GSVE und schlugen beherzt zurück. Das erarbeitete Punktepolster konnte man zwar behaupten, den Gegner aber nicht gänzlich abschütteln. Zum Ende hin wurde es dann doch wieder eng und der Coach sah sich genötigt, beim 21:18 und 22:21 seineAuszeiten zu ziehen. Die Jungs behielten die Nerven und den Satz mit 25:22. Der 3. Durchgang sollte, nachträglich betrachtet, ein wenig bitter daherkommen.Reichlich Spannung für die zahlreichen Zuschauer(Danke an dieser Stelle!) und die Akteure auf dem Feld bot dieser enge Spielabschnitt. Mitte des Satzes waren beide Teams gleichauf und schenkten sich nichts. Einen kleinen Vorsprung konnten sich die Hausherren dann schließlich doch erarbeiten, um diesen dann durch einige unglückliche Aktionen kurz vor Schluss doch wieder herzuschenken. Damit war der psychologische Vorteil natürlich dahin und mögliche Punkte erstmal in weite Ferne gerückt. Umso beeindruckender die Vorstellung im 4. Satz – keinerlei Anzeichen von vorzeitigem Aufgeben oder gar Reudnitzer Übermacht, die ihrerseits mit Auszeiten beim 1:5 bzw. 7:14 versuchten, dem Delitzscher Herz Rhythmusstörungen zu verpassen. Dieses schlug aber kräftig bis zum Satzausgleich beim 25:15 weiter. 1 Punkt war sicher – ein 2. war noch möglich. Ein letztes Aufbäumen und Mobilisieren aller Kraftreserven brachten dann aber leider nicht mehr den gewünschten Erfolg. Am Ende bleibt eine kämpferische Leistung und die Gewissheit, auch im oberen Tabellendrittel mitfliegen zu können. Am Samstag, 13.11. wartet mit den Neuseenland-Volleys in Markkleeberg als derzeit Drittplatzierter das nächste schwere Kaliber auf die Delitzscher Garde. –gm–