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Start geglückt – Coach entzückt


 

GSVE III ohne „POST-traumatische Belastungsstörung

 


Dresden. Das erste Sonntagsgastspiel der noch jungen Saison führte die von Coach Künzel betreute dritte Garde des GSVE zum POST SV Dresden. Nicht alle Mann an Bord aber dennoch schlagkräftig genug aufgestellt, wollte man zum ersten Kräftemessen in der Landeshauptstadt den Tag der Deutschen Einheit begehen. Einheitlich sollte sich auch die Leistung des gesamten Teams an diesem Tage zeigen. Der Trainer sah eine insgesamt geschlossene Mannschaftsleistung, in der Einsatz und Ertrag durchaus stimmig erschienen. „Dennoch…“, so betonte er nach dem Spiel „…wäre immer noch Luft nach oben und man werde im Training daran arbeiten, einige Fehlerquellen abzustellen und noch etwas konsequenter zu Werke zu gehen“. Im ersten Durchgang konnten sich die Delitzscher früh ein kleines Break erarbeiten und die Dresdner auf Distanz halten. Mit gutem und variablem Aufschlag konnte man die Elbestädter ein um’s andere Mal in Bedrängnis bringen und ihnen das eigene Spiel aufzwingen. Gegen Mitte des ersten Satzes zündete dann ein kleiner Turbo, so dass das Team des GSVE, mit freundlicher Unterstützung des Gegners, den Abstand stetig vergrößern und mit 25:14 einen sehr deutlichen Satzausgang für sich verbuchen konnte. Dass die Gefahr eines vermeintlich so eindeutigen Ergebnisses allgegenwärtig ist, bewies der zweite Durchgang unmittelbar. Die Gastgeber wollten sich keine Blöße geben und boten anständig Paroli, womit man im ersten Satz bereits gerechnet hatte. Somit ergab sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, wobei sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Zum Ende hin kippte die Partie ein wenig hin zur Dresdner Garde und das Heft des Handelns oblag nun mehr den Elbestädtern, die mittlerweile die Führung übernommen hatten.Die Delitzscher wurden etwas nachlässig in der Verwertung ihrer ersten Angriffe. Somit boten sich dem Gegner zunehmend Optionen zur Gegenoffensive. Beim Stand von 17:18 nahm der Coach die an diesem Tage einzige Auszeit, um für eine kurze Verschnaufpause und Feinjustierung im Endspurt zu sorgen. Die Spieler sammelten sich und schritten entschlossen zur Tat. Mit einer starken Aufschlagserie des „Capitano“ konnte man den Gastgebern im Zielsprint noch enteilen und den Durchgang mit 25:19 für sich entscheiden. Ein Punkt war gesichert, aber man wollte nun gern die komplette Ausbeute mit auf die Heimreise nehmen. Der dritte Durchgang glich in weiten Teilen dem ersten. Die Gäste aus der Loberstadt zogen an, während der POST SV versuchte, über die Zwischenstände 1:4 und 11:17 Sand ins Getriebe zu streuen. Auch diese Auszeiten brachten den GSVE-Motor nur marginal zum Stottern. Die Gegenwehr des an diesem Tage nicht immer glücklich agierenden Gastgebers ließ nun zusehends nach. Die Delitzscher lieferten ab und spielten diesen Durchgang ungefährdet mit 25:17 bis zum, aus POSTalischer Sicht, bitteren Ende. Auch der Kapitän sah eine durch die Bank weg solide Leistung des gesamten Teams, ohne einen „Player of the Match“ hervorheben zu können und freute sich wie die restlichen Spieler über die ersten 3 Punkte und den Sprung auf Platz 3. Die nächste Partie führt die GSVE-Rotte am 09.10. bereits wieder ans Elbufer zum gestandenen Sachsenligisten SV Kreuzschule Dresden – Erinnerungen an ein enges 2020er Match auf Messer’s Schneide werden wach. -gm-