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GSVE doppelt im Ländle gefordert

 

Volleyball-Zweitligist will Tief überwinden

Delitzsch. Einen kleinen Lichtblick hatte das ernüchternde 0:3 des GSVE Delitzsch beim SV Schwaig am vergangenen Sonnabend: Mittelblocker Robert Karl konnte nach überstandener Fuß-OP sein Comeback bei den Gymnasialen geben und zumindest in der Schlussphase das erste bisschen Zweitliga-Luft in diesem Jahr schnuppern. Wie wichtig der Vizekapitän für die Loberstädter sein kann, betonte hinterher auch MVP Lukas Kreißl, der davon sprach, dass allein die Karlsche Anwesenheit seinen Mitspielern mehr Sicherheit verlieh.

So kämpften sich die Nordsachsen auch noch fast bis zum Satzgewinn und zu einer möglichen Wende im Spiel. Damit klappte es letztlich nicht ganz, doch schon an diesem Wochenende haben die Pietzonka-Jungs gleich doppelt die Möglichkeit, endlich den dritten Sieg in diesem Jahr einzufahren. Allerdings sind die Aufgaben dafür knackig: Morgen müssen sie erst ab 19 Uhr bei Tabellenführer Baden Volleys Karlsruhe antreten, am Sonntag geht es dann zum Bodensee, wo der Dritte TSV Mimmenhausen ab 15 Uhr wartet, der sogar noch eine Niederlage weniger (nämlich nur zwei) als Karlsruhe hinnehmen musste.

Mit einem Robert Karl in guter Form und weiteren Routiniers, die bereits gegen Schwaig zurückgekehrt waren, sollten die Delitzscher aber nicht chancenlos sein. „Wir müssen da einfach mit einer gewissen Lockerheit rangehen, dann kann auch gegen Karlsruhe und Mimmenhausen was gehen“, gibt der Vizekapitän die Richtung vor. Im Training war schon in den vergangenen Tagen eine Aufwärtsentwicklung spürbar, die nun auch in den Spielen gezeigt werden soll. Die Frage bleibt nur, für wieviel es bei Robert Karl nach der langen Pause reichen wird. Drei Wochen habe er zwischendurch gar nicht laufen können und erst am Freitag vor dem Schwaig-Spiel die ersten Schritte gemacht. Etwas mehr Einsatzzeit als zuletzt dürfte es schon werden, doch für eine oder zwei ganze Partien reicht es wohl noch nicht. cdi

 

LVZ, 20.02.2021