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Sonnabend pfui, Sonntag hui


GSVE holt am Doppelspieltag gegen Dresden und Friedrichshafen insgesamt drei Punkte

Von Christian Dittmar

Delitzsch/Dresden. Das erste Wochenende mit zwei Partien hat für den GSVE Delitzsch ein durchwachsenes Ergebnis gebracht. Am Sonnabend verloren die Gymnasialen beim VC Dresden e.V. klar mit 0:3 (31:33, 22:25, 25:27), um dann einen Tag später ebenso deutlich gegen die Volley YoungStars Friedrichshafen zu gewinnen (25:20, 28:26, 25:22). „Ich bin weit davon entfernt, das Spiel in die Scheiße zu reden“, kommentierte Coach Frank Pietzonka gewohnt deftig. Umso mehr freute „Spitz“, dass sein umgebautes Team (unter anderem fehlte Robert Karl verletzt) dann am Sonntag die erhoffte Reaktion zeigte.

 

Der erste Teil des Doppelspieltags begann mit dem Sachsenderby in Dresden. Das Duell der Tabellennachbarn war trotz des klaren Ausgangs hart umkämpft und dauerte am Ende mehr als anderthalb Stunden. Im ersten Satz führten die Loberstädter über weite Strecken und holten sich insgesamt vier Satzbälle, doch die jungen Dresdner hatten das bessere Ende für sich. Ein ähnliches Bild im zweiten Abschnitt: Wieder ein guter Beginn der Gäste, die nach dem 15:14 allerdings den Faden verloren und ihn bis zum Satzende nicht mehr wiederfanden. Und schließlich der dritte Durchgang, in dem die Gymnasialen erneut einen Satzball erkämpfen konnten und dann doch noch knapp Satz und Match verloren. „Es war kein schlechtes Spiel von uns“, resümierte Kapitän Felipe Pardini Glaser, „wir haben nur in den entscheidenden Momenten die falschen Entscheidungen getroffen und die Dresdner waren da einfach präsenter.“ Ähnlich formulierte es Außenangreifer Benedikt Bauer: „Es war über die ganzen drei Sätze eigentlich ein sehr ausgeglichenes Spiel, der große Unterschied war, dass Dresden insgesamt abgezockter war als wir.“

 

Mann mit Maske: Felipe Glaser im Spiel seiner Delitzscher gegen die Volley Youngstars Friedrichshafen. Foto: Alexander Prautzsch

 

Ein ganz anderes Bild dann am Sonntag. Gegen die Youngstars begann das Pietzonka-Team konzentriert und ließ sich auch in der Endphase des ersten Satzes die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. In Durchgang zwei wurde es am Ende noch einmal spannend, ein starker Block von Hannes Schindler führte schließlich zum 28:26 und dem Satzgewinn. Im dritten Abschnitt drehte Schindler am Mittelblock so richtig auf und wurde nach der Partie verdientermaßen zum wertvollsten Spieler gewählt. „Er hat absolut stabil zugespielt und seine Mitspieler top in Szene gesetzt“, freute sich Pietzonka. In der Tabelle der 2. Bundesliga Süd rücken die Delitzscher mit den drei Punkten aus dem Doppelspieltag als nun Neunte den Leipzigern auf die Pelle, die einen Platz davor rangieren. Am nächsten Wochenende folgt um 20 Uhr das Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten TGM Mainz-Gonsenheim.

 

Im Bild 1: Am Wochenende gibt es nur am Sonntag Grund zum Jubeln beim GSVE. Foto: Alexander Prautzsch

 

Im Bild 2: Mann mit Maske: Felipe Glaser im Spiel seiner Delitzscher gegen die Volley Youngstars Friedrichshafen. Foto: Alexander Prautzsch

 

LVZ Nordsachsen, 01.02.2021