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Pietzonka: „Familie ist mir näher als jedes Spiel“


Zweitliga-Team verlängert eigenen Lockdown

Delitzsch. Eigentlich hätte der GSVE Delitzsch in der vergangenen Woche wieder das Training aufnehmen sollen – doch die Loberstädter haben sich vorerst dagegen entschieden. „Nordsachsen ist gerade ein Hotspot mit Inzidenzzahlen von über 300“, erläutert Trainer Frank Pietzonka, „wir trainieren solange nicht, wie die Zahlen nicht unter 200 sinken.“ Am heutigen Dienstag soll erneut darüber entschieden werden, das nächste Zweitligaspiel der Gymnasialen steht dann planmäßig am 17. Januar beim TSV Mühldorf (16 Uhr) an. Das eigentlich für vergangenen Sonntag angesetzte Derby gegen die L.E. Volleys war schon vorher wegen der Aussetzung des Spielbetriebs durch die Volleyball Bundesliga verschoben worden, einen neuen Termin dafür gibt es noch nicht.

 

Eine Frage des Prinzips

 

Am Mittwoch soll zudem bei einer Vorstandssitzung über das weitere gymnasiale Vorgehen beraten werden. Für „Spitz“ Pietzonka geht es dabei auch ums Prinzip: „Die Familie ist mir näher als jedes Bundesligaspiel. Seit Montag ist jeder Arsch weiter zu Hause festgenagelt und wir sollen nach Mimmenhausen und Freiburg fahren?“ Das Trainerteam und die Spieler könnten sich als Quasi-Amateure eben nicht wie etwa Profifußballer privat weitgehend in den Lockdown begeben. Zumindest liegen jetzt genügend Corona-Tests vor, die vor jedem Bundesligaspiel vorgeschrieben sind. „Aber das sind ja nur Schnelltests, die fehlerhaft sein können“, gibt der Coach zu Bedenken. Es bleibt also schwierig am Lober. cdi

 

Im Bild: Trainer Frank Pietzonka und seine Jungs kehren vorerst nicht in die Halle zurück. Foto: Alexander Prautzsch

 

LVZ 12.01.2021