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Rodeoritt in den Jubelkreis

Volleyball-Regionalliga: GSVE Delitzsch II gewinnt Nervenschlacht

GSVE Delitzsch II – VC Dresden e.V. II 3:2 (23:25, 25:23, 25:20, 12:25, 16:14). Achterbahnfahrt, Rodeoritt, Wechselbad – das Auftaktspiel der GSVE-Reserve verdiente viele Namen, aber nur einen Sieger und mündete in einem Happy End für die Mannen von Junglöwen-Dompteur Sebastian Reichstein. Nach den wenig erbaulichen Duellen der Vorsaison haben die Delitzscher nun offenbar auch die Scheu vor den technisch eleganten Granden der VC-Reserve abgelegt. Von der ersten Sekunde an begegneten sich die Teams im wahrsten Sinn auf Augenhöhe.
Das wilde Hin und Her der nervenzersetzenden Partie deutete sich bereits im Verlauf des ersten Satzes an. Zunächst behielten die Gäste die Oberhand. Doch der zweite Aufguss des GSVE ließ sich davon nicht aus dem (Hygiene-)Konzept bringen, drehte Spieß und Spiel direkt um und lag seinerseits nach dem dritten Durchgang in Führung. Dann folgte der komplette Einbruch, aber eben nicht die Selbstaufgabe. Im Tiebreak war die Mannschaft physisch und psychisch wieder genau da, wo sie sein sollte. So nahm das Drama seinen Lauf, nur dass eben diesmal am Ende Reichstein und Co den Jubelkreis formten.
Am Sonnabend geht’s für die Reserve-Recken schon wieder gegen Dresden, diesmal allerdings auswärts beim Universitätssportverein der Technischen Universität. Deren Saisonstart gestaltete sich wesentlich weniger dramatisch. jd

 

Im Bild: GSVE-Trainer Sebastian Reichstein hat offensichtlich die richtigen Worte gefunden. Seine Mannschaft gewinnt zum Regionalliga-Auftakt 3:2 gegen den VC Dresden II.Foto: Alexander Prautzsch

 

GSVE Delitzsch II: Schößler, Böhm, Fölski, Rottosch, Mischke, Holzweißig, Röthel, Bechtloff, Polz, Schindler, Planer, Baehr, Kempe.

 

LVZ, 16.09.2020